Werbeterror per Telefon
Februar 10, 2007 von xxlkillababe
So langsam bewegt sich was in Sachen Telefonanbieter.. aber..
die aktuelle Rechtslage zum Schutz der Verbraucher ist jedoch noch immer vollkommen unzureichend. Was bitte Frau Bundesjustizministerin Brigitte Zypries soll ein Rentner mit 75 Jahren machen der mittlerweile 3 Preselection-Verträge hat ? Hier ist die Politik gefragt und nicht der Bürger, wenn Kaltaquise verboten ist kann ein Telefon - Mitschnitt nicht Vertragsgrundlage sein. Wer muss hier vor wem geschützt werden ? Herr Hermann E. Riedl Geschäftsführer von Tele2 drei Verträge für einen Service der nur einmal genutzt werden kann ? Oder kann man jetzt morgens bei der Telekom anrufen und sagen heute mal Tele2 und nächste Woche Arcor. Bei 3Sat quer sagte Hr. Riedl die konkreten Fälle wo die Beschwerde gerechtfertigt ist sei verschwindend klein. 03514593xxx hier ist einer von den verschwindend kleinen, und es finden sich sicher noch paar mehr.
Quelle: br-online.de/quer
Allein ist man gegen den Werbeterror per Telefon meist ziemlich machtlos. Verbraucherschützer Markus Saller rät, sich mit gesammelten Namen, Daten oder sogar Gesprächsaufnahmen an eine Verbraucherzentrale zu wenden. Denn viele Firmen, die mittels Telefonspam Kunden an Land ziehen wollen, verstecken sich hinter der Aussage, sie wüssten nichts von den illegalen Praktiken der Callcenter. Wenn aber mehrere Bürger sich über Werbung von der gleichen Firma beschweren, kann die Verbraucherzentrale eine Abmahnung erwirken und die Werbeflut möglicherweise auf diese Art und Weise ein wenig eindämmen.
Deutsche Robinsonliste
Ein Eintrag in die Deutsche Robinsonliste kann helfen zum Schutz gegen unerwünschter Werbung per Mail, Festnetztelefon und Mobilfunk. Einfach hier eintragen - kostenlos! www.robinson-liste.de
Gernervt von Werbeanrufen?
Hier können Sie Ihre Telefonnummer eintragen und Ihre Daten kostenlos für Werbezwecke sperren. Ein Service von Adressschutz e.V. unter: www.trag-dich-aus.de
Kein Abschluss unter dieser Nummer!
Die Verbraucherzentrale Rheinlandpfalz hat ein Infoblatt herausgegeben, wie Sie sich bei unerwünschten Werbeanrufen verhalten sollten. Am besten ausdrucken und neben das Telefon legen! Das Infoblatt finden Sie hier (pdf-Datei) Infoblatt: Unerbetene Werbeanrufe
Telefonwerbung nahm 2006 um 30 Prozent zu
Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert schärfere Sanktionen. Die aktuelle Rechtslage zum Schutz der Verbraucher ist unzureichend.
Mehr Informationen hier: www.vzbv.de
Die Seite für genervte Opfer der Telefonwerbung
Wenn Call-Center mit ihren Werbeanrufen einmal an Herrn Denkmann geraten, geht es rund. Er verwickelt die Call-Center-Agenten in unglaubliche Gespräche, schneidet sie mit und stellt sie auf seine Webseite! www.nicht-anrufen.de
Frank geht ran
Egal ob Sie einen lästigen Verehrer loswerden oder Info-Pakete anfordern wollen, geben Sie statt Ihrer eigenen einfach Franks Telefonnummer an. Denn wer dort anruft, der wird höflich aber bestimmt von Frank abgewimmelt. Natürlich völlig kostenlos für Sie! www.frankgehtran.de
Meist kostete es Nerven und einige Kündigungsschreiben, bis der angeblich geschlossene Vertrag rückgängig gemacht wird. Und wenn es vor Gericht geht, gilt die Aussage des vermeintlichen Käufers - als Partei - weniger als die des Callcenter-Mitarbeiters - der ja nur im Auftrag einer Firma tätig wurde und somit als Zeuge gilt.
Wieso wird ein gesprochenes ja auf einer Viocemail für einen Vertrag der 12 Monate gültig sein soll zugelassen ? Hier ist die Politik in die Pflicht zu nehmen und nix anderes.




