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HSH – und verlorene Kinder

Oktober 9, 2009 · Kommentar schreiben

Nun eigentlich sollte die HSH Nordbank glücklich sein, eine Tochter wiedergefunden zu haben! Wenn man tagein tagaus mit Millionen €uros jongliert fällt schon mal was durchs Raster. Die Kaolition aus SPD (ehemalige Volkspartei) und Union hatten ja auch nur eine „Finanzaufsicht mit Augenmaß“ festgeschrieben.

Glückwunsch, die HSH Nordbank hat gerade eine Tochter auf den Kanalinseln gefunden.

Darüber hinaus nannte die HSH Nordbank am Mittwoch nur wenige Details. In Finanzkreisen hieß es allerdings, die interne Revision der Bank habe im Juni bemerkt, dass die HSH eine Tochtergesellschaft auf den Kanalinseln habe, von deren Existenz das Management nichts wusste. [ftd.de]

Unglaublich, und nicht nur das, da sind auch ein paar kleine Peanuts an €uronen versickert, und das hat offenbar auch keiner der Bankster gemerkt.

Dort habe es 2006 einen Zahlungseingang, offenbar von der HSH Nordbank, im sechsstelligen Euro-Bereich gegeben. In zwei Raten sei dieses Geld bis 2008 dann auf Konten auf den Kaimaninseln überwiesen worden und zwar als Aufwendungen für Beratungsdienstleistungen. Dort verliert sich die Spur des Geldes offenbar.

Kann man sich gar nicht ausdenken, sowas. Aber Leute, was sind schon sexstellige Beträge, wenn man auch gerade 500 Mio Euro für die Londoner Zockerfiliale abschreiben muß.

Künftig soll nun die Bundesbank die gerade auch mal 10 Mrd. verzockt hat, den Banken auf die Finger schauen. Bingo!!!

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