Monatsarchiv: Oktober 2009

Vorlesung an FU mit Schäuble hat zu einem Polizeieinsatz geführt.

Die Ringvorlesung an der FU mit Schäuble hat zu einem Polizeieinsatz geführt.

Mehrere Personen störten gestern Abend eine Vorlesung in der Freien Universität in der Van´t-Hoff-Straße, an der u.a. der Bundesinnenminister, Dr. Wolfgang Schäuble, teilnahm. Kurz nach dem Beginn der Veranstaltung stimmten ca. 40 Personen vor dem Gebäude gegen 18 Uhr 15 laute Sprechchöre an und klopften gegen die Fensterscheiben. Weitere 60 Personen, die sich im Foyer der FU aufhielten, störten die Veranstaltung durch lautes Rufen.

TAZ: die Kommentare beim Tagesspiegel haben einen Augenzeugenbericht, zu „Auke“ runterscrollen.

Zitat:

Für zahlreiche Personen waren keine Plätze vorhanden. Man hätte auf einen größeren Hörsaal ausweichen, die Türen offen lassen oder den Vortrag per Lautsprecher auf den Flur übertragen (ein Knopfdruck) können. Nichts von alldem wurde getan. Dagegen wehrten sich einige der Abgewiesenen friedlich, aber lautstark (Hämmern an die Tür, Sprechchöre, Klopfen ans Fenster).

Diese Menschen haben nicht gestört und waren keine Bedrohung. Aber sie wurden von den eingesetzten Beamten auf die gegenüberliegende Gehwegseite gedrängt.

HSH – und verlorene Kinder

Nun eigentlich sollte die HSH Nordbank glücklich sein, eine Tochter wiedergefunden zu haben! Wenn man tagein tagaus mit Millionen €uros jongliert fällt schon mal was durchs Raster. Die Kaolition aus SPD (ehemalige Volkspartei) und Union hatten ja auch nur eine „Finanzaufsicht mit Augenmaß“ festgeschrieben.

Glückwunsch, die HSH Nordbank hat gerade eine Tochter auf den Kanalinseln gefunden.

Darüber hinaus nannte die HSH Nordbank am Mittwoch nur wenige Details. In Finanzkreisen hieß es allerdings, die interne Revision der Bank habe im Juni bemerkt, dass die HSH eine Tochtergesellschaft auf den Kanalinseln habe, von deren Existenz das Management nichts wusste. [ftd.de]

Unglaublich, und nicht nur das, da sind auch ein paar kleine Peanuts an €uronen versickert, und das hat offenbar auch keiner der Bankster gemerkt.

Dort habe es 2006 einen Zahlungseingang, offenbar von der HSH Nordbank, im sechsstelligen Euro-Bereich gegeben. In zwei Raten sei dieses Geld bis 2008 dann auf Konten auf den Kaimaninseln überwiesen worden und zwar als Aufwendungen für Beratungsdienstleistungen. Dort verliert sich die Spur des Geldes offenbar.

Kann man sich gar nicht ausdenken, sowas. Aber Leute, was sind schon sexstellige Beträge, wenn man auch gerade 500 Mio Euro für die Londoner Zockerfiliale abschreiben muß.

Künftig soll nun die Bundesbank die gerade auch mal 10 Mrd. verzockt hat, den Banken auf die Finger schauen. Bingo!!!