Sogar der DDR war es gelungen, die Berliner S-Bahn 40 Jahre sicher zu betreiben. Nur Merkel-Deutschland und Wowereit-Berlin schaffen es nicht. Das ist ein Skandal der seines gleichen sucht. Ab Montag wird der S-Bahn-Betrieb in Berlin noch stärker eingeschränkt. Das Eisenbahnbundesamt hat beschlossen, mal eben zwei Drittel der S-Bahn-Züge stillzulegen. Geht ja nur um eine (Haupt) Großstadt, die ein bißchen ins Verkehrschaos gestürzt wird.
Aber keine Sorge, die Party geht sicher noch weiter. Dafür garantiert Hr. Wowereit persönlich!!! So sollen in der Berliner Innenstadt zwischen Ostbahnhof und Berlin Zoologischer Garten gar keine S-Bahnen mehr verkehren, sondern sieben Regionalzüge pro Stunde und Richtung die Verkehrsaufgaben der S-Bahn übernehmen.
Sind da nicht auch noch paar Milliönchen über den großen Teich verschifft worden, die jetzt weg sind, da war doch auch was!?! Wie wurden doch immer die Fahrpreiserhöhungen begründet? Kam da nicht das Wort „Sicherheit“ immer vor…
Die Missstände bei der Berliner S-Bahn zeigen deutlich, wie abwegig der Privatisierungskurs der Regierung ist. Bezahlen müssen wieder die armen Berliner Bürger.
update:
blog.fefe.de: Hammer des Tages: Die Berliner Verkehrsbetriebe (der ÖPNV in Berlin) muß sich in London vor Gericht gegen JP Morgen verteidigen. Sie sollen 80 Millionen Euro zahlen.
Die Bank fordert die Summe von der BVG als Ausgleich für Verluste aus riskanten Wertpapiergeschäften, die der BVG-Vorstand 2007 auf ihr Anraten hin getätigt hatte.
Äh, wie meinen? 2007 hat JP Morgan der BVG eine Packung Klärschlamm-Kasinoanleihen angedreht. Die BVG sagt jetzt, sie seien nicht ordentlich beraten worden. Hier wird also auf jeden Fall Steuergeld verbrannt, es geht nur noch um die Frage, wessen.
Die S-Bahn war nur der Anfang, das Eisenbahnbundesamt will auch 100k Güterwagen prüfen. Die haben anscheinend die Schnauze voll von Privatisierungsschlamperei. Finde ich gut. Dafür sind die schließlich da. Die Bahn muß keinen Profit erwirtschaften.







1 Antwort bis hierher ↓
nerdbeere // September 9, 2009 um 11:17
Hmm. Nicht nur, dass der Fahrgast verarscht wird.
Gestern kam ich am Hauptbahnhof an, hatte ne lange Fahrt hinter mir.
Auf den Ersatzplänen konnte ich keine 7 Regionalbahnen sehen, die extra fahren, ich denke, die Regionalbahn hat einige wenige Zusatzzüge eingesetzt, die übrigens auch mal 15 Minuten Verspätung haben.
Also ich habe mich nicht nur leicht verarscht gefühlt.