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Arcandor-Insolvenz: bei Quelle reicht es nicht mal für Telefon und Strom

Juni 28, 2009 · Kommentar schreiben

Quelle – der Pleitegeier war wohl bereits vor dem Insolvenzverwalter da:

Spiegel: Firmenkonten bei Quelle leergeräumt

Kaum noch Hoffnung für Quelle: Der Versandhändler musste sämtliche Gelder kurz vor dem Insolvenzantrag an den Mutterkonzern überweisen – der Betriebsrat will diesen Vorgang nun prüfen. Bayerns Ministerpräsident Seehofer appelliert direkt an die Kanzlerin, das Unternehmen doch noch zu retten.

Solche Sachen (Schäfchen ins trockene bringen) passieren sicher oft bei Konzernpleiten. Jeder ist bekanntlich sich selbst der nächste das gilt besonders für die Manager, aber hier hat man sichtlich den Bogen überspannt.

Die Welt-Online meldet gerade: Arcandor-Insolvenz -Bei Quelle reicht es nicht mal für Telefon und Strom

Wenn eine kleine Maler GmbH so verfahren würde, hätte sie sicher sofort die Staatsanwaltschaft am Hals. Es gibt eben Manager und Verbrecher. Wann greift eigentlich mal die Durchgriffshaftung, in diesem Falle wäre dies durchaus möglich. Hallo Rechtsstaat ! Oder korruptes Pack ?

Nein der Insolvenzverwalter fordert die letzten drei verspätet gezahlten Gehälter der Mitarbeiter ein und bezahlt davon Strom und Telefon.

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