Große Koalition will Internetzensur entgegentreten
April 27, 2008 von xxlkillababe
Der Brüller der Woche: “Große Koalition will Internetzensur entgegentreten”. He, Tatsächlich? Die, die ewig diskutieren, P2P-Usern das Internet abzudrehen? Die, die “die bösen Anleitungen” aus dem Internet zensieren wollen? Tun jetzt, als seien sie für Freiheit beim Senden (upload) und Empfangen (download) von Daten? Für wie dümmlich halten die uns die User eigentlich?
Anderseits gibt es Aufruhr unter den „Notleidenden” Künstlern im Land die sich nicht mehr zu HELFEN wissen und Woche für Woche den Brotkasten vom Blockwart höher hängen lassen. Not macht erfinderisch und die letzte Instanz vor Hartz IV ist halt der offene Brief an die Kanzlerin. Geld ist anscheinend wichtiger wie die Demokratie und der Rechtsstaat! Tokio Hotel hat gezeichnet, damit rechnet man ja noch, aber die Unterschrift des Herrn von und zu Grönemeyer? enttäuscht dann doch gewaltig. Wie auch Bernd Eichinger? der lebt doch großteils von Steuermitteln, denn so funktioniert Filmproduktion heute in Deutschland. So richtig böse enttäuscht bin ich, das Reinhard Mey das unterschrieben hat. Den hätte ich zugetraut das er die Absicht der Kampagne erkennt.
Nicht das da mal einer auf die Idee kommt die Sache über den Preis zu regeln. Wie in allen Branchen wollen auch bei der Musik- Lobby viele Leute von der Arbeit anderer gut Leben. Nun bei den Sprit, Energie und Lebensmittelpreisen kommt bald sowieso keiner mehr auf die Idee sich eine CD oder DVD von einen der notleidenden Unterzeichner des offenen Briefes zu kaufen.
Offener Brief zum Tag des Geistigen Eigentums
Zitat schieflage.blogspot.com
Ja, was denn bitte schön sonst noch? Sonderrechte jenseits rechtsstaatlicher Verfahren, das ist es, was die Musikindustrie fordert. Das Klagen reicht ihnen nicht mehr als Möglichkeit, ihre Interessen durchzusetzen. Stattdessen soll der gesamte Internetverkehr überwacht werden und die Internetprovider sollen von sich aus gegen ihre Kunden vorgehen. Diese Forderung versteckt sich in der Anzeige hinter den Worten, dass “Frankreich und England beispielhaft vorangehen”, denn dort wird Derartiges zur Zeit umgesetzt. Die Forderungen der Künstler, dass Internetprovider von sich aus gegen Kunden vorgehen sollen, die im Internet urheberrechtlich geschütztes Material tauschen, bedeutet technisch gesehen nichts anderes als die Forderung nach der totalen Überwachung des Internetverkehrs durch die Provider.Ja, was denn bitte schön sonst noch? Sonderrechte jenseits rechtsstaatlicher Verfahren, das ist es, was die Musikindustrie fordert. Das Klagen reicht ihnen nicht mehr als Möglichkeit, ihre Interessen durchzusetzen. Stattdessen soll der gesamte Internetverkehr überwacht werden und die Internetprovider sollen von sich aus gegen ihre Kunden vorgehen. Diese Forderung versteckt sich in der Anzeige hinter den Worten, dass “Frankreich und England beispielhaft vorangehen”, denn dort wird Derartiges zur Zeit umgesetzt. Die Forderungen der Künstler, dass Internetprovider von sich aus gegen Kunden vorgehen sollen, die im Internet urheberrechtlich geschütztes Material tauschen, bedeutet technisch gesehen nichts anderes als die Forderung nach der totalen Überwachung des Internetverkehrs durch die Provider.
Sönke Wortmann, Bernd Eichinger, Faith Akin, Til Schweiger, Renan Demirkan und Detlev Buck, Tokio Hotel, Monrose, Söhne Mannheims, Juli, Udo Lindenberg, Reinhard Mey, Peter Maffay, Roger Cicero, LaFee, Barbara Schöneberger, Ralph Siegel, Wolfgang Rihm und der Rest (siehe Link oben) der ihre Fans kriminalisieren wollenden Eigentorschützen das war es meinerseits - Boykott.
Heise.de:
Rund 200 teilweise prominente Künstler haben einen vom Bundesverband Musikindustrie verfassten offenen Brief an Angela Merkel unterzeichnet, in dem die Bundeskanzlerin aufgefordert wird, sich für den Schutz des geistigen Eigentums einzusetzen und das Thema “zur Chefsache” zu machen.
weitere links:
http://www.tamagothi.de



Was sie beschießen oder nicht ist vollkommen gleichgültig, denn deutsche Behörden tun unabhängig davon was im Gesetz steht oder nicht so oder so was sie wollen. Erforderlichenfalls wird das geltende Recht einfach gebeugt wie der Fall Metzingen bewiesen hat. Es ist durch die Studie “Wirksamkeitsbedingungen von Richtervorbehalten bei Telefonüberwachungen” belegt, dass der Richtervorbehalt nicht funktioniert.