Außerbilanzielle Zweckgesellschaften und jetzt noch der Bundesrechnungshof
April 3, 2008 von xxlkillababe
Die Erträge der LB Zweckgesellschaften können sich wirklich sehen lassen, da hat man nix unversucht gelassen das „Volksvermögen” zu monetisieren. BörseOnline gibt schon mal einen kleinen Abriss (nur die Erträge) wann die Vollbeschäftigung kommen könnte. Nach Abzug aller Beträge plus die „enorme” von unseren Politikern zu schulternde Rentenerhöhung kann man vorsichtig spekuliert davon ausgehen das nach der Reinkarnation unserer Kindeskinder die Weltbevölkerung wieder jeden Tag gesättigt zu Bett geht.
BörseOnline.de: Highlights der vergangenen Berichtswoche
Reichen wirklich die bis jetzt veröffentlichten Milliarden-Verluste der Banken aus? Hier kurz eine Zusammenfassung in US-Dollar (Stand März 2008): Citigroup 31,4 Mrd., Merrill Lynch 26,2 Mrd., UBS 19,0 Mrd, American International Group 17,7 Mrd., HSBC 17,0 Mrd., Bearn Stearns 10,5 Mrd., Morgan Stanley 10,3 Mrd., Bank of America 10 Mrd., IKB 7,7 Mrd., Washington Mutual 6,5 Mrd., Credit Agricole 6,5 Mrd., Deutsche Bank 6,1 Mrd., Mizuho Group 3,3 Mrd., BayernLB 3,0 Mrd., SachsenLB 2,8 Mrd., Dresdner 1,9 Mrd., LBBW 1,7 Mrd., Commerbank 1,0 Mrd., WestLB 0,8 Mrd., Postbank 0,6 Mrd. und Hypo Real Estate 0,4 Mrd.. Gesamt waren es laut der Veröffentlichung der BaFin ca. 185 Mrd. USD.
185 Mrd. USD versenkt im Nirwana, wie das geht fragt man sich in Anbetracht dessen das Minister einen Eid schwören alles für das Wohl des Volkes zu tun. Nun kommt der Bundesrechnungshof und zeigt auf was da unerkannt von den Medien(?) läuft:
Spon.de: Rechnungshof rügt Arbeit von “Leihbeamten” in Ministerien
Der Bundesrechnungshof kritisiert den Lobbyismus in Bundesministerien. Einem Prüfbericht zufolge haben mehrere Ministerien Mitarbeiter, die von privaten Interessengruppen bezahlt werden. Demnach plazierten etwa Bayer, BASF und IBM ihre eigenen Leute beim Wirtschaftsminister.
“Externe Beschäftigte” oder “Leihbeamte” nennt der Bericht des Bundesrechnungshofes diese Variante des Lobbyismus. Dem Prüfbericht zufolge werden diese Leute durchaus auch an wichtigen Schaltstellen eingesetzt. Sie seien zum Teil sogar an der Ausarbeitung von Gesetzentwürfen und an der Vergabe für Aufträge beteiligt. In Einzelfällen hätten vorübergehend aus der Privatwirtschaft entsandte “Leihbeamte” sogar “Führungsfunktionen” in Ministerien ausgeübt. Dabei seien “Einflussmöglichkeiten von erheblicher Tragweite” festgestellt worden. Nach Ansicht der Rechnungsprüfer stellt auch die häufig unentgeltliche Tätigkeit die Neutralität und Glaubwürdigkeit der öffentlichen Verwaltung infrage. Unübersehbar seien auch die “erhöhten Risiken für Interessenkonflikte”.
Lobbyisten in Bundesministerien denkt da einer schlechtes, läuft gerade im Ersten (Monitor) und findet sicher viele Freunde… Skandal ist der falsche Begriff eher kommt arglistige Täuschung der Wähler in Betracht.
Kleines Beispiel hier:
karlweiss.twoday.net: Lohnrückforderungen - der Skandal
Quellen: spon.de - karlweiss- Die blanke Wut






Habe gerade das Buch “Der gekaufte Staat” von Kim Otto und Sascha Adamek (Kiepenheuer-Verlag) zu diesem Thema gelesen, investigativ recherchiert, aufschlussreich, sehr lesenswert!!!