Geschlossene Immobilienfonds als Altersvorsorge “Atypisch” weg ist die Kohle
März 9, 2008 von xxlkillababe
Auf Zeit-Fragen.ch gibt Prof. Dr. rer. pol. Eberhard Hamer Auskunft zu den Themen wie Aktien, Aktienfonds, Festverzinsliche Staats- und Industrierentenpapiere, Rentenfonds, Derivate, Lebensversicherungen usw.
Geht man auf die letzte Weltwirtschaftskrise Anfang der dreissiger Jahre zurück, haben viele Vermögensinhaber damals ihr gesamtes Vermögen in der Krise verloren, weil sie nicht oder falsch reagiert haben. Das muss und darf in dieser neuen Weltwirtschaftskrise nicht wieder geschehen. [mehr..]
Nun grau ist alle Theorie den es kommt genau wie damals. Das der geneigte Bürger Deutschlands nicht aus Fehlern der Vergangenheit gelernt hat zeigt ein Bericht des Hessischen Rundfunks zum Thema Altersvorsorge. Erinnert man sich an schon vergangene Skandale wie Phoenix und Göttinger Gruppe wo Atypische Anlagen massig verkauft wurden, bleibt einen die Luft weg bei den Zahlen des Beitrages bei hr.
hr-online.de: Miese Bankberatung - Tausende Volksbankkunden verlieren Altersvorsorge
Die DG-Bank, die heute DZ-Bank heißt, ist die Mutter der genossenschaftlichen Banken in Deutschland.
Verkauft wurden den Kunden sogenannte geschlossene Immobilienfonds. In einem geschlossenen Immobilienfonds können Investoren nur innerhalb eines begrenzten Zeitraumes einzahlen. Dann wird - der Name sagt es schon - der Fonds geschlossen. Wer Anteile an einem geschlossenen Immobilienfonds erwirbt, wird Unternehmer mit allen Chancen und Risiken.
Wie wenig sicher und wertbeständig diese Kapitalanlage ist, belegt allein die Tatsache, dass mindestens neun von rund 50 Fonds insolvenzgefährdet, also so gut wie pleite, sind und das hier angelegte Geld der Anleger offenbar weg ist. Die Gründe hierfür sind unter anderem fallende Mieten und Pachterträge und hohe Leerstände.[mehr..]
Das schreit ja zum Himmel - “Atypisch stille Gesellschafter” wer unterschreibt den so was?, insgesamt sind wohl mehr als 20.000 Kunden betroffen. Die Schadenssumme liegt bei weit über 500 Millionen Euro.
Die DZ-Bank hat nun wohl Anlegern dieser Fonds jetzt ein fragwürdiges Angebot gemacht: Die Bank nimmt die Anlage zurück - für 0 Euro! Dafür werden die Kunden aus der Haftung entlassen, ihr Geld ist allerdings weg. Hat man jetzt etwa Angst vor einen gigantischen Imageverlust? ich denke schon und erinnere mich an Oma und Opa und ihre Meinung zu den Banken. “Das gebrannt Kind scheut das Feuer”.
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Quellen: Zeit-Fragen.ch - hr.de





