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Gefahr für Finanzmärkte - Anleiheversicherer MBIA mit Rekordminus

Januar 31, 2008 · Keine Kommentare

Der wegen der Kreditkrise in den USA mit massiven Finanzproblemen kämpfende Anleihenversicherer MBIA rutscht immer tiefer in die roten Zahlen. Der für die Finanzmärkte wichtige Spezialversicherer verbuchte nach Milliardenabschreibungen im Schlussquartal 2007 einen Rekordverlust von 2,3 Milliarden Dollar (1,5 Mrd. Euro). Das teilte MBIA am Donnerstag in New York mit.

Dem Versicherer droht ein Verlust seiner Top-Einstufung durch Ratingagenturen. Dies würde die Probleme bei MBIA wie auch beim Branchenzweiten AMBAC drastisch verschärfen. Die Branche versichert Schätzungen zufolge Anleihen im Wert von zuletzt rund 2,4 Billionen Dollar. link..

Nun kein Wunder das nun die Reichen beginnen sich gegen die Banken und Anlageberater zu wehren, der kleine Mann hat ja noch gar nicht geschnallt was sich da anbahnt:

Aufstand der Millionäre
Francis Claessens hat in der Vergangenheit einige schlechte Erfahrungen mit Banken und Vermögensverwaltern gemacht. Darum hat der 56-jährige Holländer in London eine nun Art Selbsthilfegruppe für Vermögende ins Leben gerufen. Und die Resonanz zeigt: Die Zeit für seine Idee scheint reif. „Das ist ein Flohmarkt hinter Marmorsäulen“, urteilt er heute, wenn er an Banken und Vermögensverwalter denkt.

Wer schaut den schon Frontal21: Milliarden vernichtet, Millionen Opfer
Risiko für deutsche Steuerzahler: Rund 90 Milliarden Euro sollen deutsche Landesbanken in Kreditpapiere investiert haben, die nun in den Strudel der US-Immobilienkrise geraten. Die Länder müssen jetzt für Milliarden-Ausfälle aufkommen, während Ex-Bankmanager großzügige Pensionen kassieren. link..

Aber wie der Spiegel berichtet kommt da noch mehr: Deutsche-Bank-Aktien trudeln in die Tiefe

Deutsche Bank in der Defensive: Die Aktien des Geldkonzerns sind an der Börse kräftig unter Druck geraten – Händler spekulieren über eine bevorstehende Gewinnwarnung. Auch andere Finanztitel verlieren kräftig.

Wer noch ein bisschen Lesestoff braucht, dem sei der Artikel Beispiellose Vermögenskonzentration in den USA - Vorbote einer Krise? empfohlen, aber unser Wirtschaftsminister Glos warnt vor Panikmache.. Dies führe nur zu Kollateralschäden, was niemand wolle, sagte Glos am Montagabend in einem ZDF-Interview. Am Dienstag erklärte er am Rande einer Handelsblatt-Tagung in Berlin: „Zunächst einmal haben wir an den Börsen ein auf und ab.“ Er rechne aber damit, dass die Wirtschaft auch in Deutschland stabil bleibe. Glos verwies dabei auf den „guten Auftragsbestand“ der Unternehmen. „Wir sind gut aufgestellt und müssen uns auf unsere Stärken besinnen.“

Na dann wollen wir mal sehen was die nächste Woche außer erhöhte Preise wie diese Woche so bringt.

Information vom 16.01.2008
Haushaltsbuch einer Leserin von Hartgeld.com
Spaghetti: 0,39 -> 0,55 (41%)
Spätzle: 0,65 -> 0,85 (31%)
Light-Käse: 1,49 -> 1,89 (27%)
Joghurt: 0,99 -> 1,15 (16%)
Klopapier: 1,65 -> 1,85 (12%)

meudalismus.wordpress.com - Feudalismus: Spaghetti sind teurer geworden
Wie aber kann man sich darauf vorbereiten, im Rahmen eines totalen Kollapses unseres Systems, mit Versorgungsproblemen fertigzuwerden? Nun ja, dazu müssen Sie einfach nur einen Blick auf die Webpräsenz Ernaehrungsvorsorge.de werfen, die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz herausgegeben wird. Dort finden Sie Informationen über die private Lebensmittelvorsorge. Meiner Meinung nach können Sie so etwas wie Riester-Rente vollkommen vergessen. Aber den Hinweisen auf Ernaehrungsvorsorge.de sollte man schon ernsthafte Beachtung schenken. Dort gibt es zum Beispiel Hinweise, wie ein Notvorrat aussehen kann - außerdem gibt es einen Vorratskalkulator, der leider auf 14 Tage beschränkt ist.

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