Aussichten für 2008: Edelmetall mit großem Aufwärtspotenzial
Dezember 29, 2007 von xxlkillababe
Hervorgerufen durch die Finanzkrise flachen die Währungen ab und die Flucht zum Edelmetall beginnt, selbst die Banken im Nachbarland Österreich sehen schon Gold über $1000 Dollar pro Feinunze steigen:
Gold dürfte im kommenden Jahr neben Agrarrohstoffen das größte Aufwärtspotenzial besitzen. Der Preis für eine Feinunze Gold (31,1 Gramm) wird 2008 höchstwahrscheinlich erstmals in seiner Geschichte die 1.000-Dollar-Marke überschreiten und somit in den vierstelligen Bereich vorstoßen. “Sinkende Zinsen, hohe Inflation und volatile Aktienmärkte sind für den Goldpreis das allerbeste Umfeld”, so der Goldexperte der Erste Bank, Ronald Stöferle.
Networld.at: “Goldige” Aussichten im kommenden Jahr: Edelmetall mit großem Aufwärtspotenzial
Das die Lage ernster ist wie die Medien berichten zeigt allein die Tatsache das die Nachfrage nach Silber um zirca 700 % in den USA gestiegen ist. Asiatische und arabische Staatsfonds profitieren von der Krise, und kaufen sich “billig” in die angeschlagenen Großbanken der westlichen Welt ein, wie zuletzt geschehen bei Citygroup, UBS, Merril Lynch, Morgan Stanley und Bear Stearns. Insgesamt gibt es wohl so etwa 1 Billion Dollar an minderwertigen Hypotheken. Die sogenannten Experten und Analysten sehen natürlich für Deutschland keine Gefahr im Verzug “alles im grünen Bereich”. Nun ein aktuelles Beispiel lässt da aber so manch einen aufhorchen.
Cash.ch: ING will Rückversicherer NRG an Berkshire Hathaway verkaufen
Der niederländische Finanzkonzern ING will seine Rückversicherungstochter NRG an die Warren Buffett-Holding Berkshire Hathaway verkaufen. Der Kaufpreis betrage 300 Millionen Euro, teilte ING am Freitag mit. Durch den Verkauf entsteht laut ING ein Kapitalverlust in Höhe von 100 Millionen Euro in diesem Jahr.
Bei Hartgeld.com: findet sich eine interessante Leserzuschrift zur ING-DiBa: Auszug
Zunächst teilte ihr der Automaten mit, dass der Betrag (400,00 €) zu hoch sei und reduziert werden müsste. Eine Verringerung bis auf 200,00 € brachte aber auch kein anderes Ergebnis. Also haben wir uns ins Auto gesetzt und eine andere Filiale aufgesucht.
2. Filiale B der Kreissparkasse Ludwigsburg
Zunächst das gleiche Spiel. Doch diesmal hat sie nicht bei 200,00 € aufgegeben. Bei 100,00 € war dann eine Auszahlung möglich. Also haben wir uns gedacht, versuchen wir es nochmals mit 100 €. Doch die Mitteilung des Automaten war eindeutig: Auszahlung nicht mehr möglich.
Nun wir sehen hier schon wem es mal wieder treffen wird, wenn 2008/2009 die Krise so richtig in Fahrt kommt.
FTD: Kreditkrise erreicht Witwen und Waisen
Die Hypothekenkrise bedroht die Ratings der Unternehmen, die viele Finanzprodukte versichert haben. Das härteste Urteil fällte die Ratingagentur Fitch unmittelbar vor Weihnachten. An der Börse wurden auch die Aktien der Versicherer abgestraft: Einige der Gesellschaften haben seit Jahresbeginn Kursverluste von rund 70 Prozent erlitten. Vor allem sind auch extrem konservative Anleihen, im Investorenjargon “Witwen- und Waisenpapiere” genannt, betroffen.
FTD: Broker lassen Phoenix-Opfer im Stich
Im 600 Mio. Euro schweren Anlagebetrugsfall Phoenix schwindet die Hoffnung der 30.000 Investoren auf einen finanziellen Ausgleich. Grund ist, dass die ohnehin finanzschwache Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) voraussichtlich ihre zahlungsfähigsten Mitglieder verlieren wird.
FTD: Immobilienbetrüger kehren zurück
Das Jahr 2007 hat Anlegern Rekordverluste am grauen Kapitalmarkt beschert. Mehr als 1,5 Mrd. Euro wurden durch die Zusammenbrüche von Firmen wie der Göttinger Gruppe, der First Real Estate, der Global Swiss Capital und der Madrixx AG vernichtet, hat das Deutsche Institut für Anlegerschutz (DIAS) errechnet. “Der entstandene Schaden ist damit doppelt so hoch wie im Jahr 2006, als Anleger rund 750 Mio. Euro durch kriminelle Anbieter verloren”, sagt DIAS-Vorstand Volker Pietsch.
Welt: Teures Nachspiel für Fondsanleger
Zehntausende Zeichner von Immobilienfonds der früheren Bankgesellschaft Berlin haben zum Jahresende schockierende Post bekommen. Darin werden Nachzahlungen angedroht, sollte sich die wirtschaftliche Situation ihrer Fondsgesellschaften verschlechtern.
Jetzt werden die Anleger daran erinnert, dass sie weiterhin haften, wenn ihre bereits ausgezahlten Gewinne aus dem „Haftkapital erfolgt sind.“ „Das gleiche gilt, soweit Gewinne ausgeschüttet wurden, während das Haftkapital durch Verluste gemindert war oder soweit das Haftkapital durch eine Gewinnausschüttung gemindert wurde“, heißt es in diesen Schreiben. In einem Brief vom 21. Dezember 2007, der dieser Zeitung vorliegt, wird einem Anleger eine Nachzahlung von rund 88.000 Euro, etwa 30 Prozent des eingezahlten Kapitals, angedroht.
Man könnte in Versuchung kommen zu sagen “Rette sich wer kann”. Notgroschen (kleine Scheine max. 50 Euro) für mindestens 3 Monate zu Hause deponieren und ständig den Kapitalmarkt im Auge behalten. Wie der Spiegel berichtet ist der Bierkonsum der Deutschen so niedrig wie noch nie, 20 % Prozent runter ist schon ein erstes schwerwiegendes Warnsignal, zwischen 1920 und 1923 (Inflation) ist der Bierverbrauch um mehr als als die Hälfte (50%) in den “Keller” gerauscht.
Nun wie die Sichtweise der Lage abweichen kann zeigen unsere ja ach so klugen Experten im Lande die selbst die schlechtesten Zahlen für den Konsumenten erträglich rechnen:
wiwo.de: Experten glauben an den Aufschwung
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) rechnet im kommenden Jahr mit einem Wirtschaftswachstum knapp über zwei Prozent. „Wir erwarten eine Fortsetzung des Aufschwungs auf relativ hohem Niveau“, sagte der Chef der DIW-Konjunkturabteilung, Christian Dreger, dem „Tagesspiegel am Sonntag“. Die neue Prognose, die das Institut am 2. Januar vorstellen will, werde „leicht über zwei Prozent“ liegen. Seinen Optimismus stützt Dreger vor allem auf die Verbraucher, die im neuen Jahr wieder mehr Geld ausgeben sollen.
comdirect.de: GfK-Chef Wübbenhorst: Deutsche geben 2008 rund 20 Milliarden Euro mehr aus
Der Chef der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), Klaus Wübbenhorst, rechnet für 2008 mit einem merklichen Anstieg der Konsumlust. ‘Wir sind bullish eingestellt, wir sehen ein Wachstumspotenzial für den Konsum von bis zu 1,5 Prozent’, sagte Wübbenhorst der ‘WELT’ (Montagausgabe). ‘Real werden das 20 Milliarden Euro sein’, sagte der Konsumforscher. Profitieren dürften vor allem Einzelhändler und Reiseanbieter. Für das ablaufende Jahr 2007 rechnen die Forscher dagegen nur mit einem Plus von 0,5 Prozent oder weniger.
Fazit: Je mehr Vergnügen du an deiner Arbeit hast, desto besser wird sie bezahlt. (Mark Twain)
Also auf in das Jahr 2008 - und allen einen guten Rutsch!!!
p.s. Die für dieses Chaos verantwortlichen Banker und dessen Vorstände und Aufsichtsräte fallen ins Samtkissen des Sozialstaates.
Zeit: Vorstände mit Vollkasko und der kleine Mann soll mal wieder diese gigantische Zeche zahlen.
In Berlin debattiert eine Große Koalition über maßlose Manager, die viel verdienen, aber wenig leisten. Aber ausgerechnet bei der Bank, deren mittelbarer Großaktionär der deutsche Staat ist und deren Manager eine der größten Fehlspekulationen der deutschen Wirtschaftsgeschichte hingelegt haben, soll die Frage nach Vorstandsverträgen und Abfindungen unbeantwortet bleiben.
Nun diese Frage wird man wohl als erstes in Sachsen beantworten, wo der Minister-Häuptling nix wusste was seine Untertanen hinter seinen Rücken mit Geld vom Döddel so treibt.
Zitat Karl Nolle, MdL, Rede zur Sondersitzung des Sächsischen Landtages am 20.12.2007 zur Sachsen LB, 20.12.2007
Wir bekommen heute eine unvorstellbar teure “vorläufige” Schlussrechnung für das Experiment “eigene Landesbank” präsentiert, die uns der Ziehvater des Institutes als Erfolg anpreisen will. Sicher wäre es noch unvorstellbarer gewesen, wenn die Bank hätte geschlossen werden müssen. Allein die Tatsache, daß wir nur wenige Stunden, wie ich hörte nur Minuten, vor einer von Sachsen zu verantwortenden gigantischen Bankpleite standen, in sicher zweistelliger Milliardenhöhe, der gegenüber die lächerliche 2,75 Mrd Garantie für das First Loss Risikio uns wie Peannuts vorgekommen wären - muß uns erschaudern lassen. Jeder, der es wissen wollte, weiß, daß diese Entwicklung sich schon seit Jahren abzeichnete, als ein Trio Infernale, an der Bankspitze, daß sich der Freundschaft des Ministerpräsidenten rühmte und seines Segens gewiß war, völlig aus dem Ruder lief. Seit Anfang 2004 war die Sachsen LB mit immer neuen Skandalen, Affären und kaschierten Verlusten in der Kritik: Ich habe damals schon Dublin als Black Box bezeichnet und bin dafür heftig angegangen worden.
Wer nicht blind und ignorant ist, muß zugeben, nicht der Markt regelt sich hier selber und trägt seine Risiken, sondern der sächsische Steuerzahler.
Aber jetzt schnell zurück zu RTL…





