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Am klügsten, aber nicht am gefährlichsten – russische Hacker

November 1, 2007 · Kommentar schreiben

Russische Hacker: Am klügsten, aber nicht am gefährlichsten

DIE SPEKTAKULÄRSTEN AFFÄREN DER RUSSISCHEN HACKER

Am 22. Oktober 2007 nahm die russische und weißrussische Polizei den Organisator einer Hackergruppe fest, die mehrere virenbeladene Webseiten geschaffen hatte. Ein Besuch auf den Seiten genügte, um dem Virus Zugang zum Rechner zu verschaffen. Es fand Zugang zu den Konten in den Zahlungssystemen und leitete die Informationen an die Verbrecher weiter.

Am 15. Mai 2007 wurde der 24-jährige Moskauer Igor Klopow in New York festgenommen. Er wurde angeklagt, dass er gemeinsam mit vier Amerikanern, die er angestellt hatte, die elektronischen Geldbörsen der reichsten Amerikaner nach der Forbes-Liste um 1,5 Millionen Dollar erleichtert hatte.

Im Mai 2007 klagte Estland die russischen Hacker wegen einer Cyberattacke auf die Regierungsserver an: Die Webseiten des Parlaments, des Präsidenten, der Staatskanzlei, des Außenministeriums, des Verteidigungsministeriums sowie der größten Banken und Zeitungen des Landes. Die Hacker unternahmen den Angriff aus Protest wegen der Umversetzung des Bronzesoldaten, eines Denkmals für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges. Aus den Attacken entstand ein Schaden von mehr als zwei Millionen Euro.

Im März 2007 erklärte die Föderale Kommission für Wertpapiere und Börsen der US-Regierung, dass Kriminelle aus Russland und Osteuropa Dutzende Millionen Dollar von den Pensions- und anderen Anlagekonten in den USA abgehoben haben.

Im Juli 2004 wurde in Russland eine Hackergruppe festgenommen, die die britische Online-Wettagentur Canbet Sport Bookmakers und eine Reihe von ähnlichen Firmen erpresste. Sie forderten Schutzgelder von den Wettagenturen und drohten Cyberattacken an. Insgesamt wurde der Schaden auf drei Millionen Dollar eingeschätzt.

Im Juli 2001 wurde in Las Vegas Dmitri Skljarow festgenommen und wegen der Verletzung des amerikanischen Urheberrechts angeklagt. Er hatte beim jährlichen Hackertreffen in Las Vegas einen Vortrag über sein Programm gehalten, das die Schutzsysteme von im Internet publizierten Büchern abnehmen kann.

Im November 2000 nahm die CIA in den USA zwei Hacker aus der Ural-Stadt Tscheljabinsk fest. Sie wurden wegen Eindringen in die Rechnersysteme von mehreren Unternehmen, Erpressung und unter anderem Diebstahl von 15 700 Kreditkartennummern von Western Union angeklagt. Der Schaden belief sich auf 25 Millionen Dollar.

Am 8. September 1998 wurde in Moskau Ilja Gofman, Student des Moskauer Konservatoriums, festgenommen. Er hatte die Webseite eines kanadischen E-Shops aufgebrochen und das Geld der Kunden auf sein Konto überwiesen. Er konnte somit circa 100 000 Dollar stehlen.

Im März 1995 wurde der Russe Wladimir Lewin in London festgenommen. Der Sicherheitsdienst der amerikanischen Citibank klagte ihn an, dass er 1994 in den Zentralserver der Bank eindrang und versuchte, mehr als 12 Millionen Dollar von den Konten der Kunden zu entwenden.

Verfasser: Natalja Kortschmarek, Ruslan Girfanow. Veröffentlicht in der Zeitung „Nowyje Iswestija“ am 23. Oktober 2007. Gekürzt.

Alles lesen hier (RIA Novosti) Die russischen Hacker holen sich nach wie vor den Titel der cleversten und aktivsten Cyberverbrecher der Welt ein.

Quelle:http://de.rian.ru

Nun irgend wann sind die Hacker die „reichsten“ Leute auf der Welt… kein System auf der Welt ist SICHER dessen sollte sich jeder bewusst werden. Wer in heutigen Zeiten nicht mindestens 2 Sperren installiert hat ist selber Schuld. Das kleine Proggi aports verschafft mir noch zusätzlich Info wer mit wenn verbunden ist.


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