Die Ringvorlesung an der FU mit Schäuble hat zu einem Polizeieinsatz geführt.
Mehrere Personen störten gestern Abend eine Vorlesung in der Freien Universität in der Van´t-Hoff-Straße, an der u.a. der Bundesinnenminister, Dr. Wolfgang Schäuble, teilnahm. Kurz nach dem Beginn der Veranstaltung stimmten ca. 40 Personen vor dem Gebäude gegen 18 Uhr 15 laute Sprechchöre an und klopften gegen die Fensterscheiben. Weitere 60 Personen, die sich im Foyer der FU aufhielten, störten die Veranstaltung durch lautes Rufen.
TAZ: die Kommentare beim Tagesspiegel haben einen Augenzeugenbericht, zu „Auke“ runterscrollen.
Zitat:
Für zahlreiche Personen waren keine Plätze vorhanden. Man hätte auf einen größeren Hörsaal ausweichen, die Türen offen lassen oder den Vortrag per Lautsprecher auf den Flur übertragen (ein Knopfdruck) können. Nichts von alldem wurde getan. Dagegen wehrten sich einige der Abgewiesenen friedlich, aber lautstark (Hämmern an die Tür, Sprechchöre, Klopfen ans Fenster).
Diese Menschen haben nicht gestört und waren keine Bedrohung. Aber sie wurden von den eingesetzten Beamten auf die gegenüberliegende Gehwegseite gedrängt.
Nun eigentlich sollte die HSH Nordbank glücklich sein, eine Tochter wiedergefunden zu haben! Wenn man tagein tagaus mit Millionen €uros jongliert fällt schon mal was durchs Raster. Die Kaolition aus SPD (ehemalige Volkspartei) und Union hatten ja auch nur eine „Finanzaufsicht mit Augenmaß“ festgeschrieben.
Darüber hinaus nannte die HSH Nordbank am Mittwoch nur wenige Details. In Finanzkreisen hieß es allerdings, die interne Revision der Bank habe im Juni bemerkt, dass die HSH eine Tochtergesellschaft auf den Kanalinseln habe, von deren Existenz das Management nichts wusste. [ftd.de]
Unglaublich, und nicht nur das, da sind auch ein paar kleine Peanuts an €uronen versickert, und das hat offenbar auch keiner der Bankster gemerkt.
Dort habe es 2006 einen Zahlungseingang, offenbar von der HSH Nordbank, im sechsstelligen Euro-Bereich gegeben. In zwei Raten sei dieses Geld bis 2008 dann auf Konten auf den Kaimaninseln überwiesen worden und zwar als Aufwendungen für Beratungsdienstleistungen. Dort verliert sich die Spur des Geldes offenbar.
Kann man sich gar nicht ausdenken, sowas. Aber Leute, was sind schon sexstellige Beträge, wenn man auch gerade 500 Mio Euro für die Londoner Zockerfiliale abschreiben muß.
Künftig soll nun die Bundesbank die gerade auch mal 10 Mrd. verzockt hat, den Banken auf die Finger schauen. Bingo!!!
Der Standart.at: „Der Trend geht eindeutig hin zu aufwändigeren Trojanern“
„Es handelt sich um einen Bank-Trojaner der nächsten Generation. Das ist Teil des neuen Trends, immer fortschrittlichere Malware zu programmieren, die für das Austricksen von Sicherheitssystemen optimiert ist“, sagt Ben Itzhak von Finjan. Auch der Sicherheitsexperte Toralv Dirro von McAfee stimmt ihm zu. „Der Trend geht eindeutig hin zu aufwändigeren Trojanern. Kriminelle Gruppen entwickeln das ganz gezielt weiter, heute arbeitet eine ganze Reihe von Trojanern so wie der Beschriebene. Man kann das als eine Art Wettrüsten zwischen den Cyberkriminellen, Banken und der Sicherheitsindustrie interpretieren“, sagt er im pressetext-Gespräch. [weiter -->]
Ein Linux/Ubuntu vom USB Stick gestartet um eine Überweisung zu machen ist ab heute bei mir Pflicht.
pressetext.de – Dresdner Bank: 44,6% der Mitarbeiter wählen die PIRATEN
Fast die Hälfte der Dresdner Bank-Mitarbeiter wird am Sonntag die Piratenpartei wählen. Dies ergab eine interne Umfrage der drittgrößten deutschen Bank, an der 5.547 Mitarbeiter teilnahmen. Die Dresdner Bank beschäftigte in Deutschland zuletzt 22.164 Menschen, weitere 5.433 Mitarbeiter sind im Ausland tätig.[weiter hier --> pressetext.de]
Da haben Zensursula und Überwachungsminister Schäuble (beide CDU) wirklich gute Arbeit geleistet.
Die Piratenpartei Deutschland wurde am 10. September 2006 in Berlin gegründet. Sie ist Teil einer internationalen Volksbewegung, die sich für die Förderung freien Wissens und freier Kultur, Schutz vor dem Überwachungsstaat sowie einen Paradigmenwechsel vom gläsernen Bürger zum gläsernen Staat einsetzt. Dabei ist die Piratenpartei von A bis Z basisdemokratisch organisiert.
Bleibt nur noch zu ergänzen, daß die heutigen Demokratien die bislang am besten versteckten Diktaturen sind.
FW sie empfehlen die Piratenpartei zu wählen da große Übereinstimmung bei den Zielen vorhanden ist. Das Führungsgremium der ausschließlich auf kommunaler Ebene aktiven Wählergemeinschaft beschloss am Freitag einstimmig, eine offizielle Wahlempfehlung für die Piratenpartei auszusprechen.
»Von allen zur Bundestagswahl zugelassenen Parteien weist das Wahlprogramm der Piratenpartei mit Abstand die meisten Übereinstimmungen mit unseren eigenen Zielen auf«, erklärt Dr. Klaus W. Kirchner (61), Vorsitzender der FW-Ratsgruppe Düsseldorf. Der erfahrene Rechtsanwalt will als frisch gewählter Ratsherr künftig vor allem die intransparente Finanzierung vieler Großprojekte kritisch unter die Lupe nehmen.
»Die Piratenpartei vertritt – ebenso wie wir – in besonderem Maße die Interessen der jungen Wähler«, sagt die ebenfalls neu in den Stadtrat gewählte FW-Spitzenkandidatin Comicha Mohaya (26), die als Einzelhandelskauffrau arbeitet und zugleich als Betriebsratsvorsitzende aktiv ist. Sie setzt sich unter anderem für Freiheit bei der Internetnutzung und mehr Mitspracherecht junger Bürger ein. Studiengebühren, Lobbyismus, Onlinedurchsuchungen und Zensur lehnt sie ab.
Kleine Entscheidungshilfe:
Mitternachtsspitzen – Wilfried Schmickler!!!
Er bringt es einfach unglaublich gut auf den Punkt und hat absolut Recht! Jede auch noch so kleine Schwächung der CDU/ FDP/ SPD bedeutet eine Stärkung der der Gerechtigkeit in Deutschland.
Der Schmickler und der Schramm, das wäre ein Parteiprogramm.